Nein zum Luxus Tram!

Referendum gegen das Tramprojekt Bern-Ostermundigen

Sparen bei Bildung und der Spitex - Dafür ein Luxustram bauen, das keinen Nutzen bringt? Nein danke!

Das Referendum ist zustande gekommen!

Ganz herzlichen Dank allen Unterstützerinnen und Unterstützern!

 

Am 26. November können bereits in der Stadt Bern die Weichen gestellt werden!

Mehr Infos gibt es hier:  www.tram-ostermundigen.be

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Worum es geht
 

Der Kanton Bern soll 100 Millionen Franken für das Tramprojekt Bern–Ostermundigen bezahlen. Das hat der Grosse Rat beschlossen. Dagegen ergreifen wir das Referendum.


Argumente gegen das Bauvorhaben

Zerstörung der Alleen. Für den Bau der Tramlinie werden die Alleen an der Viktoriastrasse und der Ostermundigenstrasse zerstört: Über 200 grosskronige Linden, Ahorne und Platanen. Ein barbarischer Akt, vor allem auch in Zeiten des Klimawandels.

 

Die Rüti darf nicht abgehängt werden! Das Tramprojekt sieht vor, das Tram bereits unten im Dorf Ostermundigen zu wenden. Die Einwohnerinnen und Einwohner der Rüti werden so ihrer direkten Verbindung in die Stadt beraubt! Eine Zumutung, vor allem für ältere Leute.


Kosten. Rund eine Viertelmilliarde soll das Projekt kosten. Die Vergangenheit zeigt, dass solche Vorhaben am Schluss das Doppelte kosten.

Geld wächst nicht auf den Bäumen. Der Kanton Bern will sparen bei Bildung, Spitex und den Angeboten für Behinderte, kurz bei den Schwachen. Dafür ein Luxustram, das keinen Nutzen bringt? Nein danke!

Nachteil für Pendler. Wer pendelt, will vor allem eines: möglichst rasch von A nach B gelangen. Mit Tram wird die Reise länger dauern, Trams verkehren in Zukunft zu den Stosszeiten nur noch halb so häufig wie heute die Busse.

Umweltaspekt. Die heutigen Busse auf der Linie 10 fahren mit Biogas, sind also CO2 neutral unterwegs. Das Tram hingegen fährt mit Strom, unter anderem aus den Pumpspeicherkraftwerken Oberhasli, und somit mit «veredeltem» Atomstrom.

Völlig überflüssig. Der Bahnhof Ostermundigen wird ausgebaut, der Takt der S-Bahn erhöht. Mit dem Zug dauert die Reise zum Bahnhof Bern nur 7 Minuten, mit dem Tram wird sie 14 Minuten dauern. Rechne!

Abbau von Arbeitsplätzen. Die Chauffeure von Bern Mobil machen heute einen Super Job! Sie behalten im Verkehrschaos den Überblick, sind freundlich und hilfsbereit. Ausgerechnet sie sind die Leidtragenden, denn durch die Halbierung der Fahrplanfrequenz sollen pro Jahr 2.9 Millionen Franken eingespart werden. Wie viele Chauffeure werden wohl ihren Job verlieren?

Fazit: Selten gab es ein Bauvorhaben, bei dem sich die Planer und Politiker so meilenweit vom Volk weg befunden haben wie beim Tram Bern-Ostermundigen. Die Lobby der Bauwirtschaft hat offensichtlich ihren Job gemacht.

Helfen Sie mit, stimmen Sie Nein am 4. März 2018. Ansonsten wird das unsinnige Projekt gebaut – mit all seinen Nachteilen.