Nein zum Luxus-Tram!
 

Kantonale Abstimmung vom 4. März 2018

Auf dem Land werden Bahnhöfe geschlossen und Postautolinien gestrichen.

Und die Stadt Bern will ein Luxustram bauen, das keinen Nutzen bringt? Nein danke!

Der Kanton Bern soll über 100 Millionen Franken an das unsinnige Tramprojekt Bern-Ostermundigen bezahlen. Dagegen haben wir das Referendum ergriffen. Deshalb kommt es am 4. März 2018 zur Abstimmung.

 

In der Stadt Bern konnten sich am 26. November 2017 gerade mal lächerliche 20% der Stimmberechtigten für das Projekt erwärmen. Klar ein Zeichen dafür, dass auch in der Stadt das Tramprojekt auf wenig Begeisterung stösst.

Mehr Infos gibt es hier:  www.tram-ostermundigen.be  

gallery/tram2a-zielort hmb gut

Argumente gegen das Mega-Projekt

 

Kosten. Rund eine Viertelmilliarde soll das gesamte Projekt kosten. Allein der Kanton Bern soll 102 Millionen beisteuern. Und das ist noch nicht alles: Über den Finanz- und Lastenausgleich werden den Berner Gemeinden weitere 52 Millionen für das Tramprojekt aufgebürdet. Wahrlich viel Geld!

 

Geld wächst nicht auf den Bäumen. Der Kanton Bern will sparen bei Bildung, Spitex und den Angeboten für Behinderte, kurz bei den Schwachen. Dafür ein Luxustram bauen, das keinen Nutzen bringt? Nein danke!

 

Gespart wird auf dem Land. Aus Spargründen werden auf dem Land kleinere Bahnhöfe geschlossen und Postautolinien aufgehoben. Gleichzeitig soll in der Region Bern ein Luxus-Tram gebaut werden? Das geht nicht auf.

 

Der bestehende Bus funktioniert bestens. Es ist ja nicht so, dass es heute keine Verbindung zwischen Bern und Ostermundigen gibt. Im Gegenteil. Die Busse der Linie 10 sind sehr beliebt. Zu den Stosszeiten verkehren sie im 3-Minuten-Takt und bringen die Passagiere sicher und rasch an ihr Ziel.

 

Nachteil für Pendler. Wer pendelt, will vor allem eines: möglichst rasch von A nach B gelangen. Mit dem Tram wird die Reise länger dauern, Trams verkehren in Zukunft zu den Stosszeiten nur noch halb so häufig wie heute die Busse.

 

Die Rüti darf nicht abgehängt werden! Das Tramprojekt sieht vor, das Tram bereits unten im Dorf Ostermundigen zu wenden. Die Einwohnerinnen und Einwohner des Ostermundiger Rüti-Quartiers werden so ihrer direkten Verbindung in die Stadt beraubt! Eine Zumutung, vor allem für ältere Leute.


Völlig überflüssig. Der Bahnhof Ostermundigen wird ausgebaut, der Takt der S-Bahn erhöht. Mit dem Zug dauert die Reise zum Bahnhof Bern nur 7 Minuten, mit dem Tram von Ostermundigen nach Bern würde sie 14 Minuten dauern. Welcher vernünftige Mensch wird seine Zeit mit Tramfahren vertrödeln wollen, wenn der Zug viel schneller ist?


Umweltaspekt. Für den Bau der Tramlinie sollen die Alleen an der Viktoriastrasse und der Ostermundigenstrasse zerstört werden: Über 200 altehrwürdige, grosskronige Linden, Ahorne und Platanen. Ein barbarischer Akt, vor allem auch in Zeiten des Klimawandels.


Fazit: Selten gab es ein Bauvorhaben, bei dem sich die Planer und gewisse Politiker so meilenweit vom Volk weg befunden haben wie beim Tram Bern-Ostermundigen. Die Tram-Befürworter wollen vor allem eines: Geld vom Kanton.

Helfen Sie mit, das gigantische Bauvorhaben zu verhindern und so dafür zu sorgen, dass das Geld für etwas Sinnvolleres gebraucht wird. Stimmen Sie Nein am 4. März 2018.